Der CISCO-VPN-Client wird eingesetzt um eine Verbindung zu einem VPN herzustellen. Beim Einsatz unter Linux gibt es seit der Kernel-Version 2.6.24 Probleme (http://wiki.ubuntuusers.de/Cisco-VPN-Client).
Dieser Artikel gibt eine Anleitung wie unter openSuSE ein alternativer VPN-Client mit vpnc konfiguriert werden kann. Leicht abgewandelt kann diese Anleitung aber auch für andere Linux-Distributionen verwendet werden.
Die benötigte Software ist vpnc (eine uelloffene Alternative zum Cisco-VPN-Client) und das grafische Frontend kvpnc.
Die beiden Pakete vpnc und kvpnc können direkt über YaST installiert werden.
kvpnc muss als root ausgeführt werden und kann über die Kommandozeile mit
$ kdesu kvpnc
oder über das Startmenü unter Programme ⇒ System ⇒ Verbindung zu Fremdrechnern ⇒ VPNC FrontEnd gestartet werden. In jedem Fall muss das Passwort von root eingegeben werden.
Über das Menü Profile den Wizard starten um ein neues Profil anzulegen.
Auf Next klicken um den Wizard zu starten.
Im nächsten Schritt die Option CISCO (free) auswählen
Danach die Option Enter data manually wählen
Den persönlichen Benutzernamen und das zugehörige Passwort eingeben:
Die Cisco Group Authentication im Feld IPSec ID und das zugehörige Passwort eingeben:
Bei den folgenden Einstellungen können im Normalfall einfach die Standardwerte mit Next übernommen werden.
Beim Punkt General Setup kann ein Name für das Profil definiert werden, das Feld Descriotion ist optional. Weiters muss der VPN-Gateway angegeben werden.
Damit ist die Konfiguration des VPN-Clients agbeschlossen.
Danach kann im Hauptfenster von kvpnc die Verbindung mit dem VPN hergestellt werden, indem das entsprechende Profil ausgewählt und die Connect Taste betätigt wird.
Der Verbindungsstatus wird in der Taskleiste angezeigt. Das grüne Häckhcen zeigt an, dass eine aktive Verbindung besteht.
Über das Interface von kvpnc kann nun auch die Verbindung getrennt werden.
Herzlichen Dank an Jürgen für die detaillierten Infos zu diesem Artikel.
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