Miro ist ein Programm zum automatischen herunterladen und ansehen von Audio- und Videopodcasts. Funktioniert hervorragend für viele Videopodcasts von Fernsehstationen und Internetplattformen. Ähnlich wie bei RSS-Feeds werden neue Podcasts angezeigt, und auf wunsch heruntergeladen.
Es ist für Windows, MacOS und Linux verfügbar. Es ist auch als rpm-Datei aus den Packman-Paketquellen für openSuSE zu beziehen.
In openSuSE kann Miro einfach über YaST installiert werden. Dazu muss die Packman-Paketquelle zu den Software-Repositories hinzugefügt werden. Die Packman-Repositories für openSuSE 11.1 sind unter http://ftp.skynet.be/pub/packman/suse/11.1/ zu finden.
Zusätzlich müssen einige Bibliotheken für das System in sehr aktuellen Versionen verfügbar sein. Diese können zum Beispiel aus den Paketquellen für Moblin bezogen werden: http://forgeftp.novell.com/moblin/. Diese müssen ebenfalls als Repository in YaST eingetragen werden.
Danach erfolgt die Installation einfach über YaST. Es sollten die folgenden (falls nicht ohnehin automatisch ausgewählten) Pakete installiert, bzw. auf die neueste Version aktualisiert werden.
Damit das Abspielen von diversen Audio- und Videoformaten mit gstreamer funktioniert, müssen die Gnome-Codecs installiert werden. Das kann einfach mittels One-click-installation durchgeführt werden.
Da Miro unter openSuSE mit der Bibliothek xulrunner-1.9 Probleme hat, muss eine Konfigurationsdatei von Miro geringfügig angepasst werden. Dazu muss in der Datei /usr/bin/miro die Zeile
MOZILLA_FIVE_HOME="/usr/lib/xulrunner-1.9/"
auskommentiert und auf die folgende Zeile geändert werden:
LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib/xulrunner-1.9 miro.real "$@"
Sicher funktioniert die Zusammenarbeit mit GTK2 Version 2.0.14. Zu Problemen kommt es eventuell mit den Versionen 2.0.16 und höher.
Als Videorenderer wird empfohlen gstreamer (inkl. Gnome-Codecs) zu verwenden. Es wird zwar ebenfalls xine unterstützt, in der aktuellen Version von Miro (2.0.3) kommt es aber zu Abstürzen nach dem Ende der Wiedergabe von Videos. Dieses Problem soll aber in zukünftigen Versionen von Miro behoben sein.
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