Nagios dient der Überwachung von Rechnern und Netzwerken und sendet Benachrichtigungen im Fehlerfall aus.
In UCS ab Version 2.0 ist Nagios2 standardmäßig integriert. Dadurch kann Nagios einfach aus dem UCS-Directory-Manager verwaltet werden. Es können hier zu überwachende Dienste und Intervalle definiert werden. Weiters kann für Rechner, die im LDAP-Verzeichnis erfasst sind, hier einfach die Überwachung aktiviert werden.
Im Netzwerk erreichbare Geräte die nicht der Windows-Domäne beigetreten sind können als IP-Managed Client ins LDAP-Verzeichnis eingebunden werden. Für jedes Rechnerobjekt kann danach die Nagios-Überwachung aktiviert werden. Dazu werden den Rechenrn Dienste, übergeordnete Rechner und Benachrichtigungsadressen für den Fehlerfall zugeordnet.
Anmerkung: Nach Änderungen im Directory Manager muss der Nagiosdienst immer neu gestartet werden.
Im Webinterface des Nagios-Servers können Statusinfomationen und Statistiken ausgegeben werden. Es ist aber auch möglich gewisse Befehle über das Webinterface auszuführen. Dazu muss die UCS-Baseconfig-Variable nagios/server/checkexternalcmd auf den Wert yesgesetzt werden.
Dadurch können im Webinterface z.B. folgenge Operationen ausgeführt werden:
Benachrichtigungen werden im Fehlerfall an die jeweils definierte Emailadresse gesandt.
Es ist möglich übergeordnete Rechner in Nagios zu definieren um Benachrichtigungen im Fehlerfall einzuschränken. Für ein überwachtes XEN-Gastsystem kann beispielsweise der XEN-Host als übergeordnete Rechner definiert werden. Dadurch werden im Fall des Ausfalls des XEN-Hosts keinen zusätzlichen Meldungen des Gastsystems versendet. So wird die Zahl der versendeten Alarmmeldungen eingeschränkt um die relevanten Informationen schnell finden zu können.
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