In diesem Artikel werden Themen behandelt die Informationen über den Betrieb von virtuellen Maschinen unter XEN wichtig sind.
Bei einem Neustart des Computers, der eine oder mehrere virtuelle Maschinen hostet, werden alle laufenden DomUs vor dem Neustart gespeichert. Das entspricht dem Aufruf des Befehls
$ xm save <domu-name> <state-file>
Nach dem erfolgten Neustart werden die gesicherten DomUs wiederhergestellt. Dieser Vorgang entspricht nicht einem reboot der DomUs.
Wenn Änderungen an der Konfiguration einer DomU vorgenommen werden (z.B. hinzufügen/entfernen von Paritionen) muss die domU neu gestartet werden.
reboot neu zu starten! Die virtuelle Maschine muss vollständig heruntergefahren werden und danach mit xm create <DomU-Name.cfg> wieder gestartet werden.
Um eine virtuelle Maschine zu starten genügt ein einfacher Befehl als root:
$ xm start <domu-name>
Damit wird die virtuelle Maschine gestartet und ein eventuell genutztes DRBD-Device in den Primary-Modus versetzt. Für <domu-name> muss der Name der virtuellen Maschine oder der vollständige Pfade und er Dateiname der Konfigurationsdatei der VM eingegeben werden.
Die Konfigurationsdateien der XEN-DomUs befinden sich normalerweise im Verzeichnis /etc/xen/ und haben die Erweiterung .cfg.
Zur Kontrolle der virtuellen Maschinen kann eine Liste der aktuell laufenden VMs ausgegeben werden.
$ xm list
Mehr Details zu den laufenden DomUs und deren Auslastung erhält man mit dem Befehl
$ xm top
Um eine Laufende DomU zu beenden gibt es zwei Möglichkeiten. Die sanfte Möglichkeit, entspricht dem drücken des Power-Tasters wodurch die DomU von sich aus herunterfährt.
$ xm shutdown <domu-name|domu-id>
Als Parameter muss der Name oder die ID der gewünschten DomU angegeben werden. Die ID kann mit dem Befehl xm list angezeigt werden.
Falls eine virtuelle Maschine nicht mehr reagiert kann sie auch mit dem Befehl
$ xm destroy
beendet werden.
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